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Angaben zur Person: Mirjam Hässig an der Hochschule der Künste Bern (31.8.)«Zum Glück fühlt es sich grandios an»

Mirjam Hässig ist Sängerin der neuen Gruppe Ayé!, in der auch die honorige Harfenistin Julie Campiche mitwirkt. Das Resultat: jazzgeschulter Traumpop. Bevor sie im HKB-Auditorium auftritt, hat sich die Bernerin unserem Fragebogen gestellt.

Auch wenn sie nicht gern Geheimnisse verrät, gesteht uns Mirjam Hässig ihre aktuelle Sucht.
Auch wenn sie nicht gern Geheimnisse verrät, gesteht uns Mirjam Hässig ihre aktuelle Sucht.
Foto: zvg

Wer war der Held oder die Heldin Ihrer Kindheit?

Abba. Das Album «Gold» war meine erste CD, die mir ganz allein gehörte. Ich habe stundenlang vor meinem kleinen CD-Player gesessen, mitgesungen und getanzt.

Wie sieht es aus, wenn Sie tanzen?

Ich weiss es nicht, aber wahrscheinlich total albern. Zum Glück fühlt es sich grandios an.

Was hängt bei Ihnen an der Wand?

Ein Schwarzweissfoto von einer Berglandschaft im Engadin, welches mir eine Freundin geschenkt hat. Ich glaube, sie hat das Bild selbst mit einer Analogkamera geschossen, und es erinnert mich an gemeinsame Abenteuer.

Wofür sparen Sie?

Für das Debütalbum meiner Band Ayé!, welches wir diesen Winter aufnehmen und im Frühling 2021 herausbringen.

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig wild gefühlt?

Wild ist vielleicht das falsche Wort, aber das erste Livekonzert nach der Corona-Pause im Berner Generationenhaus war sehr elektrisierend und belebend für mich.

Welches sind Ihre aktuellen Süchte?

Seit längerem bin ich sehr begeistert von Joni Mitchells Musik. In der Kollektion «The Studio Albums 1968–1979» sind zehn ihrer Alben enthalten, die ich momentan rauf- und runterhöre. Ich mag ihre Poesie total und finde immer wieder neue Details, die ihre Stücke einzigartig machen.

Was ist Ihnen näher: das Leichte oder das Schwere?

Für mich gehört das irgendwie stark zusammen. Das Leichte treibt mich an, das Schwere bringt mich zurück zu mir. Das Ganze wechselt sich dann auch in Zyklen ab und beeinflusst die Arbeitsphasen stark.

Was war der schönste Ort, den Sie besucht haben?

Houdetsi in Kreta ist ein wunderschöner Ort. Dort habe ich zwei Wochen über anatolischen Gesang gelernt. Aber wenn ich so darüber nachdenke, sind es meistens auch die Menschen und Situationen, die einen Ort schön für mich machen.

Was wissen nur die wenigsten Menschen über Sie?

Dass ich sehr ungern Geheimnisse verrate.

HKB-Masterkonzerte Jazz: Montag, 31. August, 21.15 Uhr, HKB, Auditorium, Ostermundigenstrasse 103