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Tanzdemo in Winterthur: Elf Verletzte, 93 Verhaftungen

Ausnahmezustand in Winterthur: Rund 400 Personen haben sich gestern am Bahnhofsplatz zu einem Umzug eingefunden. Nach Scharmützeln mit der Polizei gab es Verletzte und Verhaftete. Die Polizei zieht Bilanz.

Es kam zu zahlreichen Verhaftungen: Polizisten nehmen eine Person fest.
Es kam zu zahlreichen Verhaftungen: Polizisten nehmen eine Person fest.
Johannes Dietschi, newspictures
«Dieses Verhalten wird in Winterthur nicht akzeptiert», so Stadträtin Barbara Günthard-Maier: Ein Wasserwerfer im Einsatz in Winterthur.
«Dieses Verhalten wird in Winterthur nicht akzeptiert», so Stadträtin Barbara Günthard-Maier: Ein Wasserwerfer im Einsatz in Winterthur.
Johannes Dietschi, newspictures
Die Einladungen waren in der ganzen Stadt Winterthur anzutreffen.
Die Einladungen waren in der ganzen Stadt Winterthur anzutreffen.
zvg
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Elf Verletzte, 93 Verhaftete, mehrere Tausend Franken Sachschaden. So lautet die Bilanz der Stadtpolizei Winterthur und der Kantonspolizei Zürich nach der Tanzdemonstration gestern Abend beim Winterthurer Bahnhof.

Rund 400 Menschen waren dem Aufruf zum «Umzug mit Tanzmusik» auf Facebook gefolgt. Sie hatten sich gegen 21 Uhr beim Bahnhofsplatz versammelt. Die Gruppe wollte tanzend durch die Stadt ziehen und sich für Freiräume einsetzen. Die Veranstaltung artete aus. Zum Einsatz kamen Wasserwerfer und Gummischrot. Von den Verletzten sei niemand mehr im Spital, hiess es an einer Medienkonferenz in Winterthur. Drei Verhaftete wurden der Staatsanwaltschaft übergeben.

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