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Bund garantiert zwei Millionen Franken für Olympiabecken

Der Bau der Überdachung des Winterthurer Olympiabeckens verzögert sich voraussichtlich um ein Jahr. Trotzdem garantiert der Bund seine Investition. Zwei Millionen Franken zahlt er an die neue Sportanlage.

Soll insgesamt vier Millionen Franken kosten, die Hälfte übernimmt der Bund: Das mobile Dach über dem Winterthurer Olympiabecken.
Soll insgesamt vier Millionen Franken kosten, die Hälfte übernimmt der Bund: Das mobile Dach über dem Winterthurer Olympiabecken.
Visualisierung PD

Das Bundesamt für Sport (Baspo) habe der Stadt Winterthur schriftlich zugesichert, dass die Finanzhilfe im Rahmen des Nationalen Sportanlagenkonzeptes (Nasak) auch bei einer eventuellen terminlichen Verzögerung nicht infrage gestellt sei, teilte der städtische Informationsdienst am Donnerstag mit. Das Projekt müsse jedoch gemäss den ursprünglichen Plänen und unter Einhaltung der neuen Termine ausgeführt werden.

Der Baubeginn für die Überdachung des Olympiabeckens war für den kommenden November vorgesehen. Nachdem der Quartierverein das Referendum gegen den Kreditbeschluss ergriffen hat, kann mit dem Bau voraussichtlich erst im September 2013 begonnen werden, wie es in der Mitteilung heisst. Über den Kredit wird am 23. September 2012 abgestimmt.

Olympiabecken für die Öffentlichkeit

Der Bund hat der Stadt den Investitionsbeitrag von 2 Millionen Franken zugesichert, damit der Schweizerische Schwimmverband in Winterthur das Nationale Kompetenzzentrum Region Zentralschweiz-Ost einrichten kann. Die Stadt hat dem Schwimmverband im Gegenzug die Mitbenutzung der Anlage vertraglich zugesichert. Das Bundesamt für Sport hat eine Fristverlängerung bis längstens Ende 2014 gewährt.

Gemäss diesem Vertrag, der Ende April unterzeichnet wurde, kann der Schwimmverband einen Teil der Wasserfläche für Trainings- und Wettkämpfe nutzen. Für maximal zwei Wettkämpfe pro Jahr kann das Hallen- und auch das Freibad für die Öffentlichkeit gesperrt werden.

SDA/lcv

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