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«Verfrühte Sexualkunde bricht das kindliche Schamgefühl»

Wie soll man Kinder aufklären? Birgit Kelle findet: «Behutsam.»

Frau Kelle, Sie finden, dass der Sexualkundeunterricht an den Schulen den Kindern mehr schade als nütze.* Inwiefern?

Warum übergriffig?

Gerade das ist doch ein guter Anlass, mit Kindern über Liebe und Sexualität zu sprechen. Zu sagen, dass Zuneigung nichts ist, wofür man sich schämen muss.

Was stört Sie denn daran, wenn Kinder wissen, dass gewisse Männer andere Männer lieben?

Sie plädieren stattdessen für «altersgerechte» Aufklärung. Was heisst das?

Also die Kinder einfach machen lassen, ganz ohne Begleitung?

Zum Beispiel?

Was ist mit Pornografie? Eine Erhebung der Zürcher Fachstelle Lust und Frust ergab, dass 94 Prozent der 13-jährigen Buben schon Pornos konsumiert haben, 50 Prozent waren es bei den Mädchen.