Zum Hauptinhalt springen

Zürichs Kampf für die letzte Hexe

Anna Göldi, die als Europas letzte Hexe in die Geschichte einging, war eine Zürcherin. Doch brachte Zürichs Fürsprache sie erst recht in Teufels Küche. Heute wird ihrer im Grossmünster gedacht.

Ein Porträt nach einem zeitgenössischen Steckbrief: Anna Göldi, gemalt von Patrick Lo Giudice.
Ein Porträt nach einem zeitgenössischen Steckbrief: Anna Göldi, gemalt von Patrick Lo Giudice.
PD / Anna-Göldi-Museum Mollis

Die Zürcher sind in dieser Geschichte die «good boys». So drückt sich Walter Hauser aus. Der Jurist hat in seinem Buch «Der Justizmord an Anna Göldi» die Vorkommnisse um den letzten Hexenprozess Europas untersucht und die bedeutende Rolle Zürichs ans Licht gebracht. Zürich hatte sich für die Frau eingesetzt, welche am 13. Juni 1782 in Glarus wegen «Verzauberung» eines achtjährigen Kindes geköpft wurde. Das ist der Grund dafür, dass die 2007 gegründete Anna-Göldi-Stiftung ihren Gedenktag dieses Jahr erstmals nicht in Glarus, sondern in Zürich abhält.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.