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Zürich verbietet Drohnen im öffentlichen Raum

In der Schweiz sind immer mehr Mini-Drohnen im Einsatz – laut Experten mittlerweile mehrere Tausend. In Zürich dürfen sie nun bald nicht mehr fliegen – und auch der Bund verschärft die Bestimmungen.

Dürfen bald nicht mehr eingesetzt werden: Drohne über dem Zürcher Caliente-Festival. (Archivbild)
Dürfen bald nicht mehr eingesetzt werden: Drohne über dem Zürcher Caliente-Festival. (Archivbild)
Keystone

Wegen der stark steigenden Zahl privater Klein- und Mini-Drohnen verbietet die Stadt Zürich deren Einsatz im öffentlichen Raum. «Die Stadtpolizei hat Anfang August 2014 ein Regelung für den Einsatz von Mini-Drohnen erlassen», sagt Sprecher Marco Cortesi der «NZZ am Sonntag». «Gemäss dieser ist ihr Einsatz über öffentlichem Grund verboten».

In der Zwischenzeit ist bereits ein Drohnen-Besitzer beim Stadtrichteramt verzeigt worden; er hatte mit seinem Gerät den Hafenkran am Limmatquai gefilmt.

Bund verschärft Bestimmungen

Der Bund hat seine einschlägigen Bestimmungen ebenfalls verschärft, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. So braucht es für Drohnen-Einsätze über Menschenmengen eine Bewilligung des Bundesamts für Zivilluftfahrt (Bazl).

Das Bazl ermittelt gegen einen Drohnen-Besitzer wegen Verstosses gegen die Verordnungsbestimmung, sie seit 1. August 2014 in Kraft ist. Der Verkauf der Flugkörper mit Kameras erlebt zurzeit einen Boom – gerade vor Weihnachten. Experten schätzen, dass in der Schweiz mittlerweile mehrere Tausend dieser Geräte im Einsatz sind.

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