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Zürcher Strom für Google Finnland

Die schwedischen Windparks, die das EWZ gekauft hat, produzieren bis 2025 Strom exklusiv für Google. Erst später soll die Stadt Zürich profitieren.

Das städtische Elektrizitätswerk kauft in Schweden Windparks mit insgesamt 29 Windturbinen. Foto: Daniel Larson
Das städtische Elektrizitätswerk kauft in Schweden Windparks mit insgesamt 29 Windturbinen. Foto: Daniel Larson

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) beteiligt sich mit 51 Prozent am Windparkportfolio Atlantic, das in Schweden vier Windparks umfasst. Die 29 Windturbinen produzieren jährlich rund 60 Megawatt Strom. Das sind ungefähr 6 Prozent des gesamten Stadtzürcher Verbrauchs, wie das EWZ mitteilt.

Dieser Strom fliesst vorerst nicht in die Stadt Zürich. Denn die Vorbesitzerin Eolus Vind AB hat bereits 2014 einen Vertrag mit Google unterzeichnet. ­Google hat sich bis mindestens 2025 die Gesamtproduktion der Windparks für ihr finnisches Rechenzentrum gesichert. Google habe dann noch eine Option auf Verlängerung. Aber: «Langfristig soll der Strom aus Schweden auch dem EWZ zur Verfügung stehen», sagt EWZ-Sprecherin Marie Avet. Der Strom werde dazu normalerweise vor Ort in das öffentliche Netz eingespeist und mit Zertifikaten gehandelt.

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