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Wenn Körper, Geist und Seele husten statt tanzen

Soll man trainieren, wenn man sich verschnupft und schlecht fühlt? Und wie schlecht ist schlecht genug?

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Erfahrungsbericht über das 5-Rhythmen-Tanzen stehen, bei dem man durch spezifische Bewegungsmuster innert kürzester Zeit intensive Körpererfahrungen machen soll, so die Eigenwerbung. In Zürich, so habe ich mir sagen lassen, ist der Kurs im Volkshaus bei Frauen besonders beliebt, und zwar wegen Körpererfahrungen der besonderen Art: Der langmähnige Trainer Andreas Tröndle, auch bekannt als «Guru der freien Tanzszene», soll ganz schön wirkungsintensiv sein. Seine Kurse heissen «Tanz dich ganz», oder kommenden Samstag «Jump into Presence». Doch so gern ich «die Tänzerin in mir» erweckt hätte, um «Körper, Geist und Seele zu einer Einheit verschmelzen» zu lassen: Ich habe es nicht ins Training geschafft.

Nach dem intensiven Vor- und Nach-Weihnachtsgefeiere beschloss mein Körper kurzfristig, für die nächsten paar Wochen in die Schleimproduktion zu investieren und ansonsten auf halbmast zu setzen. Die Tänzerin in mir sitzt auf der Reservebank, während Körper, Geist und Seele auf die ersehnte Kernschmelze für bessere Energie warten.

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