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Welche Folgen ein Nein zum Pistenausbau hat

Bei den Zürcher Parteien findet der Pistenausbau am Flughafen keine Mehrheit. Die Ablehnung hätte nicht nur für den Flughafen Konsequenzen, sondern auch für die Anwohner.

Es ist ein Szenario, das es in sich hat: Das eidgenössische Parlament stimmt dem Staatsvertrag mit Deutschland zu; dieser passiert in der Folge auch die Hürde einer (allfälligen) Volksabstimmung. Danach kommt es im Kanton Zürich zu einem Urnengang. Das Stimmvolk müsste über eine Verlängerung der Pisten 28 nach Westen und 32 nach Norden befinden. Lehnt es einen Ausbau ab, bringt dies den Staatsvertrag nicht zu Fall, da der Pistenausbau kein expliziter Bestandteil davon ist; dies bestätigt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl).

Konsequenzen hätte ein Nein aus Zürich gleichwohl, wie Bazl-Sprecher Daniel Göring sagt: «Der Betrieb des Flughafens Zürich würde mit zusätzlichen Schwierigkeiten belastet.» Der Grund: Grosse Maschinen könnten von Osten her nicht auf der Piste 10/28 landen, da diese mit 2500 Metern zu kurz ist; sie müsste um 400 Meter verlängert werden. Dasselbe gilt für die Piste 32, der es heute mit 3300 Metern ebenfalls an Länge fehlt, um grossen, vollbetankten Fliegern den Start zu ermöglichen.

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