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Von wegen teure Wohngenossenschaften

Die Zürcher Wohnbaugenossenschaften hätten das billige Bauen verlernt, stand auf Redaktion Tamedia. Ein Fachmann widerspricht.

Der Flächenverbrauch liegt unter dem städtischen Durchschnitt: Genossenschaft Kalkbreite. Thomas Egli
Der Flächenverbrauch liegt unter dem städtischen Durchschnitt: Genossenschaft Kalkbreite. Thomas Egli

Der Architekt und Städtebau-Professor Ernst Hubeli bringt neuen Wind in die Diskussion um eine Stadt mit bezahlbarem Wohnraum. Dieser Dialog tut not.

In dem Essay finden sich aber auch falsche Aussagen zum gemeinnützigen Wohnungsbau. So wollen die Gemeinnützigen nicht einfach ihre alten, inzwischen x-fach verteuerten Grundstücke ausreizen, geschweige denn auf der Abbruchwelle surfen. Denn erstens sind gerade diese Grundstücke wegen des Spekulationsentzugs nicht x-fach verteuert worden, sondern werden zum damaligen Kaufpreis in den Büchern eingesetzt (was mit der Kostenmiete zu den günstigen Mieten führt), und zweitens werden pro Jahr nur etwa 2 Prozent des alten Bestandes der Wohnbaugenossenschaften ersetzt. Die Genossenschaften wollen damit mehr guten und bezahlbaren Wohnraum für mehr Menschen schaffen. Und sie möchten insbesondere auch bereit sein für einen höheren Anteil älterer Menschen, die auf barrierefreien Wohnraum angewiesen sind.

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