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Vom Lieblingsfeind zum Liebling

SPD-Politiker Peer Steinbrück galt einst als Bösewicht, weil er der Schweiz mit der Kavallerie drohte. Das ist Geschichte, inzwischen wird er von Zürichs Elite geliebt.

Beim Thema Schweiz - EU wird er ungewohnt diplomatisch: Peer Steinbrück, hier in der Halle des Baur au Lac. Foto: Doris Fanconi
Beim Thema Schweiz - EU wird er ungewohnt diplomatisch: Peer Steinbrück, hier in der Halle des Baur au Lac. Foto: Doris Fanconi

Die Schweiz mag Verlierer mehr als Sieger. Vor allem dann, wenn sie aus dem grossen nördlichen Nachbarland kommen. Und der Schweiz vor einigen Jahren in einem grossen nationalen Dossier mit einer Klarheit den Spiegel vorgehalten haben, die mit zum raschen Wandel geführt hat: Die Beihilfe zur Steuerhinterziehung ist heute nicht mehr tragende Säule des Geschäftsmodells der Schweizer Banken – das hat nicht nur der grosse Nachbar im Norden nicht mehr akzeptiert.

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