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Valentin Landmann zieht Anliegen der Prostituierten vor Gericht

Stadtregierung und Statthalter wollen den Strassenstrich zeitlich einschränken. Das weckt Widerstand.

Ungleiche Ellen: Fensterprostitution bleibt im Niederdorf zeitlich unbeschränkt möglich – beim Strassenstrich plant die Stadt Limiten.
Ungleiche Ellen: Fensterprostitution bleibt im Niederdorf zeitlich unbeschränkt möglich – beim Strassenstrich plant die Stadt Limiten.
Alessandro Della Bella, Keystone

Jeden Abend stehen kurz nach 19  Uhr Prostituierte an der Zähringer- und der Häringstrasse im Niederdorf – an Wochenenden sind es derzeit bis zu einem Dutzend. Geht es nach dem Stadtrat, sollen die Frauen hier erst ab 22  Uhr anschaffen dürfen. Diese Beschränkung erhielt gestern Sukkurs. Der Statthalter des Bezirks, Hartmuth Attenhofer, hat der Regierung recht gegeben. Die Prostituierten wollen dies allerdings nicht hinnehmen. Sie wehren sich – und haben prominente Unterstützung: den bekannten Milieuanwalt Valentin Landmann. Dieser zieht den Entscheid weiter ans Verwaltungsgericht, wie er auf Anfrage sagte. «Die zeitliche Beschränkung ist ein unrechtmässiger Eingriff in ihre Wirtschaftsfreiheit – sie gefährdet die Existenz der Frauen.»

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