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Stadt bläst Kostenerhöhung für Senioren ab

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtzürcher Alterszentren erhalten vorläufig keine höheren Rechnungen.

Keine Mehrkosten für Altersheimbewohner, die nicht auf Pflegeleistungen angewiesen sind: Der Gemeinderat unterstützt den Beschluss des Stadtrats nicht. Foto: Gaetan Bally / Keystone
Keine Mehrkosten für Altersheimbewohner, die nicht auf Pflegeleistungen angewiesen sind: Der Gemeinderat unterstützt den Beschluss des Stadtrats nicht. Foto: Gaetan Bally / Keystone

Der Gemeinderat hat sich gegen die beschlossene Taxerhöhung des Stadtrats für Bewohnerinnen und Bewohner von Stadtzürcher Alterszentren gesperrt. Diese verlangte, dass ab Anfang 2015 auch alte Menschen, die keine Pflegeleistungen benötigen, eine Betreuungstaxe von zehn Franken pro Tag zu entrichten hätten (Redaktion Tamedia berichtete). Die Erhöhung hätte jährlich 3,76 Millionen Franken mehr eingebracht, die der Stadtrat ins Budget 2015 einbezogen hatte. Davon wollte der Gemeinderat nichts wissen. In der Budgetdebatte strich eine Ratsmehrheit den Betrag.

Zurzeit läuft ein Rekursverfahren beim Bezirksrat. Dieser hat laut Mitteilung angekündigt, die vorerst entzogene aufschiebende Wirkung wieder herzustellen, sollte der Stadtrat seinen Beschluss sofort umsetzen wollen. Diese Reaktionen haben den Stadtrat dazu bewogen, «eine Auslegeordnung zu machen und das Tax-Gefüge der Alterszentren im ersten Quartal 2015 zu überprüfen», wie es in der Mitteilung heisst. Der Beschluss vom 10. September werde deshalb aufgehoben. Die Senioren müssen vorläufig nicht mehr bezahlen.

SDA/nla

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