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SMS-Überwachung gegen Chaoten?

Blitzschnell hatte sich «Reclaim the streets» am Freitag organisiert und zugeschlagen. Was präventiv getan werden darf – und was nicht.

Der Sachschaden, der Freitagnacht in Zürich angerichtet wurde, beläuft sich auf über eine Million Franken. Foto: Keystone
Der Sachschaden, der Freitagnacht in Zürich angerichtet wurde, beläuft sich auf über eine Million Franken. Foto: Keystone

Per SMS hatten die Chaoten zum gewalttätigen Reclaim-the-Streets-Umzug vom Freitagabend aufgerufen – die Polizei wusste von nichts. Einzelne bürgerliche Politiker fordern nun eine Überwachung der einschlägigen Chatrooms und die Kontrolle von SMS. Marco Cortesi, Medienchef der Stadtpolizei, sagte dazu gegenüber der Nachrichtenagentur SDA: «Weil die Polizei von Gesetzes wegen keinen Zugriff hat auf geschlossene Internetforen und auch Telefonüberwachungen streng geregelt sind, war sie vom Saubannerzug überrascht worden. Die Vandalen hatten via geschlossene Foren und SMS mobilisiert.»

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