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Radarsoldaten sind auf dem Sechseläutenplatz nicht erwünscht

Wer etwas auf sich hält, feiert auf dem neuen Platz am Bellevue. Der Stadtrat hat ein Nutzungskonzept, das den 1. Mai willkommen heisst, nicht aber die Armee. Die Kritik daran kommt von rechts und links.

Oberst Christoph Blocher hatte gar nicht erst angefragt: Am 6. Februar 1992 liess er sein Luftschutzregiment 41 auf der matschbraunen Sechseläutenwiese zur Fahnenübergabe antreten, 750 Soldaten im Kampfanzug, musikalisch begleitet vom repetitiven Fahnenmarsch. Er verstand den Auftritt als Zeichen gegen den Kleinmut der Zeit und für die Verbundenheit des Regiments mit der Stadt. Weniger als 30 Minuten dauerte die Aktion, was nach damaligem Reglement keine Bewilligung erforderte und was Blocher darin bestärkte, weder den Stadtrat noch die Stadtpolizei vorgängig zu informieren.

Die Armee soll sich zeigen

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