Zum Hauptinhalt springen

Prostituierte fürchten sich vor Arbeitsverbot

Vier Sexarbeiterinnen aus Zürich sprechen über das Prostitutionsverbot. Sie haben Angst, Schutz und Einkommen zu verlieren.

Prostituierte an einem Fenster an der Zürcher Langstrasse: Drei der vier vom TA befragten Sexarbeiterinnen würden bei einem Verbot weiterarbeiten. Foto: Andras D. Hajdu (Keystone)
Prostituierte an einem Fenster an der Zürcher Langstrasse: Drei der vier vom TA befragten Sexarbeiterinnen würden bei einem Verbot weiterarbeiten. Foto: Andras D. Hajdu (Keystone)

Ana (42), Portugiesin

Während des Gesprächs steht Ana auf, diskutiert stehend, raucht, gestikuliert. Sie ist eine temperamentvolle Frau. «Dieser Beruf», sagt sie, habe ihr Geld gebracht, ökonomische Stabilität, Unabhängigkeit. Sie streicht ihr blondes Haar nach hinten. Nirgends könne sie so flexibel arbeiten. Und sie lasse sich von Männern nichts sagen, bestimme ihre eigenen Regeln. Wenn ein Mann etwas verlange, was sie nicht machen wolle, wie Sex ohne Kondom, sage sie Nein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.