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Polizei will am 1. Mai erneut hart vorgehen

2011 gab es am Tag der Arbeit überdurchschnittlich viele Verhaftungen. Betroffene sprechen von «Willkür».

Polizisten leeren am 1. Mai 2011 den Helvetiaplatz.
Polizisten leeren am 1. Mai 2011 den Helvetiaplatz.
Nicola Pitaro

Ihren letzten 1. Mai verbrachte die 28-jährige Sophie* vorwiegend in Polizeigewahrsam, drei Stunden waren ihre Hände mit Kabelbinder gefesselt. Dabei hat sie nichts anderes getan, als auf dem Helvetiaplatz ein Bier zu trinken.

Sophie gehört zu den 542 Menschen, welche die Polizei vor einem Jahr festgenommen hat. Es waren so viele wie noch nie. Das frühe Durchgreifen habe grössere Ausschreitungen verhindert, argumentierte die Polizei – und fand breite politische Zustimmung von Grünen, SP bis zur SVP. Dieses Jahr will sie wieder ähnlich vorgehen.

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