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Perla-Mode: Täter stand vor Gericht

Ein türkischer Asylsuchender schoss auf zwei Landsleute. Der Staatsanwalt hält Rache für das Motiv, der Schütze sagt, es sei Notwehr gewesen.

Der Tatort: Im Perla-Mode schoss der Türke auf zwei Landsleute. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Der Tatort: Im Perla-Mode schoss der Türke auf zwei Landsleute. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

«Wildwest im Langstrassenquartier» titelten die Medien nach der Schiesserei vom 30. Mai 2013 im Künstler-Szenetreff Perla-Mode an der Ecke Brauer-/Langstrasse. Ein damals 32-jähriger Türke hatte am helllichten Tag mit einer Pistole auf zwei Landsleute geschossen. Die 34- und 41-jährigen Männer wurden an den Beinen teils schwer verletzt. Mit gravierenden Folgen: Einer hatte einen Trümmerbruch erlitten, der drei Operationen nötig machte. Beide leiden heute noch psychisch und physisch unter den Folgen der Schüsse. Die Männer hatten im Gebäude als Handwerker gearbeitet und einen Parkettboden abgeschliffen. Nach der Tat flüchtete der Schütze. Er konnte einige Wochen später in Bulgarien verhaftet und in die Schweiz ausgeliefert werden.

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