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Mitwirkung ohne Wirkung

Die Stadt Zürich hat die Bevölkerung im verkehrsbelasteten Kreis 10 Lösungen erarbeiten lassen. Die Vorschläge aus dem Mitwirkungsverfahren hat sie dann aber abgeschmettert.

«Die wollen uns wohl dusslig reden»: Quartiervereinspräsident Beni Weder bei der Nordbrücke in Wipkingen. Foto: Urs Jaudas
«Die wollen uns wohl dusslig reden»: Quartiervereinspräsident Beni Weder bei der Nordbrücke in Wipkingen. Foto: Urs Jaudas

Zürich – «Von Planung keine Ahnung», wettert Wipkingens Quartiervereins­präsident Beni Weder. Die beim «Mitwirkungsprozess Verkehr Kreis 10» erarbeiteten Lösungen seien fast alle von der Stadt als «nicht möglich», «schwierig» oder «muss zuerst untersucht werden» abgetan worden. Weder wird noch deutlicher: «In der Stadtverwaltung sind weder der Wille noch die Fähigkeit vorhanden, die Verkehrsprobleme zu lösen.» Die Strategie sei wohl, sagt Weder, alle mit sinnlosen Workshops dusslig zu reden. «So etwas machen wir nie wieder, das ist reine Zeitverschwendung.»

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