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Mit der hohlen Hand durch Zürich

In Zürich hat die Zahl der Verzeigungen wegen Bettelns und unerlaubten Musizierens markant zugenommen. Der Konfliktvermittler SIP nimmt an, dass ein Roma-Clan Station macht.

Der Übergang vom Musizieren zum Betteln ist oft fliessend: Eine Frau spricht Personen an der Seepromenade nahe dem Bürkliplatz an. (6. August 2016)
Der Übergang vom Musizieren zum Betteln ist oft fliessend: Eine Frau spricht Personen an der Seepromenade nahe dem Bürkliplatz an. (6. August 2016)
Thomas Egli
Die Anzahl der Verzeigungen in der Stadt Zürich nimmt stark zu: Waren es 2014 noch 340 Verzeigungen wegen Bettelns, waren es 2015 doppel so viele. (6. August 2016)
Die Anzahl der Verzeigungen in der Stadt Zürich nimmt stark zu: Waren es 2014 noch 340 Verzeigungen wegen Bettelns, waren es 2015 doppel so viele. (6. August 2016)
Thomas Egli
Nicht nur die Verzeigungen gegen Bettler nehmen zu, sondern auch gegen fehlbare Strassenmusiker. (6. August 2016)
Nicht nur die Verzeigungen gegen Bettler nehmen zu, sondern auch gegen fehlbare Strassenmusiker. (6. August 2016)
Thomas Egli
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Feierabend, die Sonne scheint, die Terrassen sind gefüllt. Zürcherinnen und Zürcher sitzen draussen, lesen Zeitung und schlürfen am Latte macchiato oder am Apérol Spritz. Mit Freunden wird über die Woche diskutiert, über den Job lamentiert und das abendliche Grillieren koordiniert. Plötzlich streckt eine vorbeigehende Frau die hohle Hand aus, an der anderen hält sie ein kleines Mädchen. Es schreit. Die Frau trägt ein dunkles Kopftuch, ein löchriges T-Shirt und einen bodenlangen schwarzen Rock. Sie legt den Kopf schief und erzählt in gebrochenem Deutsch von ihrer Familie. Sie suche einen Job, finde nichts und habe nun kein Geld, um nach Rumänien zurückzufahren, in ihre Heimat.

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