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Heimatschutz für Zürcher Bootsbesitzer

SVP, FDP und CVP wollen, dass Stadtzürcher bei der Vergabe der begehrten Anlegeplätze bevorzugt werden. Offen ist, ob der Kanton das überhaupt zulässt.

Äusserst begehrte Bootsplätze: Rund die Hälfte der Bootsbesitzer wohnt auswärts. Foto: Nicola Pitaro
Äusserst begehrte Bootsplätze: Rund die Hälfte der Bootsbesitzer wohnt auswärts. Foto: Nicola Pitaro

Katharina Widmer (SVP) trug ihr Plädoyer mit Leidenschaft vor. Sie sei früher viel mit dem Boot auf dem Zürichsee unterwegs gewesen und habe daran viel Freude gehabt. Und sie habe sich immer gewundert, warum so viele der begehrten Bootsplätze von Nicht-Zürchern belegt seien. Zürcher müssten darum mitunter 20 Jahre warten, bevor sie einen Platz bekämen. Um diesen Missstand zu beenden, forderte die SVP den Stadtrat auf, eine Regelung zu schaffen, die Stadtzürcher Bürger bei der Vergabe der Bootsplätze bevorzugt. Die FDP schloss sich der Forderung an, verlangte jedoch, dass die Bootskapitäne ihren ersten Wohnsitz in Zürich haben und in der Stadt auch Steuern bezahlen. «Auch wenn der See ein kantonales Gewässer ist, sollten Stadtzürcher privilegiert werden», sagte Severin Pflüger.

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