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Gymi: Protest gegen Streichung der Vornoten

Für die Aufnahme an die Kurzgymnasien werden ab nächstem Jahr die Vornoten aus der Schule nicht mehr angerechnet. Das passt den Bildungspolitikern nicht.

Ihre Vornoten werden ab nächstem Jahr nicht mehr angerechnet: Schüler der Sekundarschule in Horgen.
Ihre Vornoten werden ab nächstem Jahr nicht mehr angerechnet: Schüler der Sekundarschule in Horgen.
Keystone

In drei Wochen sind wieder Gymiprüfungen, Tausende von Kindern sind nervös und ihre Eltern ebenso. Jene Kandidatinnen und Kandidaten, die es nach der 2. oder 3. Sekundarklasse versuchen, haben Glück: Ihnen werden die Noten aus der Sekundarschule noch zur Hälfte angerechnet, allerdings zum letzten Mal. Im Frühling 2015 zählt dann beim Kurzgymnasium nur noch die Leistung aus den Aufnahmeprüfungen in Deutsch, Mathematik und Französisch. So will es der Regierungsrat. Er begründet die Änderung mit den unterschiedlichen Sekundarschulmodellen im Kanton. Die Noten sind kaum mehr vergleichbar. Zudem will der Regierungsrat neu auch Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarschule B zur Gymiprüfung zulassen. Ihre Noten sind mit den Noten eines Sek-A-Schülers schon gar nicht zu vergleichen. Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) hat bisher stets betont, sie wolle den Zugang zum Gymi nicht erschweren, sondern lediglich gerechter machen. Deshalb wird der Schnitt, welcher für eine Aufnahme ins Gymi reicht, im nächsten Jahr um eine Viertelnote herabgesetzt.

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