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Ghetto-Work-out Züri-Style

Früher kletterte man auf Kinderspielplätzen herum – heute heisst das Calisthenics und ist eine Trendsportart – auch in Zürich.

Es gibt verschiedene Gründe, unter freiem Himmel zu trainieren. Das Naturerlebnis, die Psychohygiene oder den Sport selbst, etwa beim Klettern. Als junge Mutter etwa fehlte mir die Zeit für alles, insbesondere mein geliebtes Klettern kam zu kurz. Um mich trotzdem fit zu halten, turnte ich mit den Kindern auf dem Spielplatz herum. Kinderklettergerüste lassen sich mit etwas Fantasie sehr gut als Trainingsgerät benutzen, heute gibt es sogar Klettergerüste extra für Erwachsene. Sie haben sogar einen schicken Namen: Calisthenics. Beim Calisthenics trainiert man nur mit dem Körpergewicht an einer Stange, an der man hängt, klimmt oder stemmt. Das tönt einfach, ist aber das Gegenteil. Die Königin aller Calisthenics-Übungen ist etwa die «Human Flag» oder der «Handstand Push Up». Um dahin zu kommen, braucht es eine athletische Basis und ziemlich viel Kraftausdauer.

Ich halte es simpler. Ich klettere an den Stangen herum oder widme mich meiner Hassliebe, den Klimmzügen. Je nach Tagesform schaffe ich zwischen drei und acht, wobei ich seit Jahren stagniere, zumal ich zu Hause noch immer keine vernünftige Klimmzugstange montieren konnte. Deshalb übe ich sie, wenn ich auf Kinderspielplätzen, dem Vitaparcours – oder einer Zürifit-Anlage eine Stange finde.

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