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Für das Kinderspital von Herzog & de Meuron fehlt das Geld

Damit die Stararchitekten den Bau beim Burghölzli planen können, braucht die Bauherrin vom Kanton ein Darlehen von 50 Millionen Franken. Die Eröffnung verzögert sich um mindestens fünf Jahre.

Heute müssen die kranken Kinder im alten Kispi in Hottingen in Provisorien behandelt werden.
Heute müssen die kranken Kinder im alten Kispi in Hottingen in Provisorien behandelt werden.
Reto Oeschger
Auf der Notfallstation hat sich seit 1990 die Zahl der Patienten mehr als verdreifacht.
Auf der Notfallstation hat sich seit 1990 die Zahl der Patienten mehr als verdreifacht.
Reto Oeschger
Das Kinderspital in Hottingen muss bis mindestens 2020 auf den Umzug an den neuen Standort warten und mit engen Platzverhältnissen über die Runde kommen.
Das Kinderspital in Hottingen muss bis mindestens 2020 auf den Umzug an den neuen Standort warten und mit engen Platzverhältnissen über die Runde kommen.
Doris Fanconi
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Zürich – Ursprünglich sollten die ersten kleinen Patienten im neuen Kinderspital beim Burghölzli im Jahr 2015 behandelt werden. Doch davon ist keine Rede mehr. Das ambitionierte Projekt ist noch immer blockiert. Frühestens Anfang 2014 kann das renommierte Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron mit der Planung beginnen, die drei Jahre dauern soll. Françoise de Vries, Präsidentin der Baukommission der Eleonorenstiftung, welche das Kispi trägt, bedauert den zeitlichen Verzug. Sie sagt: «Für die Projektierung sind wir startbereit.» Die Verzögerung habe finanzielle Gründe. Die Stiftung sei nicht in der Lage, selber 50 Millionen Franken aufzubringen, um das Unterfangen planerisch voranzutreiben.

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