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Fertig Ferien, fertig Ferienplausch

Tausende Kinder haben dieses Jahr den Ferienplausch und -pass genutzt. Seit Jahren sind die Angebote ein Erfolg. Es gibt aber neue Tendenzen.

Pro Juventute Ferienplausch: Knaben lernen 2013 Feuer im Wald machen.
Pro Juventute Ferienplausch: Knaben lernen 2013 Feuer im Wald machen.
Silvia Luckner

Bis kurz vor Schluss haben rund 2700 Kinder während der Sommerferien auf den Sportanlagen Im Birch und Utogrund in der Stadt Zürich herumgeturnt. Seit vielen Jahren bietet die Stadt Zürich daheimgebliebenen Kindern an, sich während der ersten und letzten Sommerferienwoche sportlich auszutoben. Nora Vogler leitet diese Woche den sogenannten Ferienplausch im Utogrund. Heute ist der letzte Tag. Das Trampolin sei die grösste Attraktion, sagt sie. «Es ist schön, zu beobachten, wie sich die Kinder freuen, wenn sie endlich an der Reihe sind, um drei Minuten herumspringen zu können. Dann grinsen sie alle.»

Die Teilnehmerzahl am Ferienplausch ist in Zürich konstant hoch (zum Vergrössern bitte anklicken), Quelle: Sportamt Stadt Zürich

Vogler kann die teilnehmenden Kinder nicht kategorisieren. Es sei eine bunte Mischung. Die kleinsten könnten gerade erst laufen, die grössten sind kurz vor der Pubertät. Seit Jahren locken Pingpong, Unihockey und Wasserball um die 3000 Kinder an. Die Nachfrage bleibt konstant. Teilweise kommen über 300 Kinder pro Tag. An die Kapazitätsgrenzen sei man bislang aber noch nie gekommen, heisst es seitens der Stadt.

Der Hortersatz

Im ganzen Kanton gibt es ähnliche Angebote wie in der Stadt Zürich. Fischerkurse, Armbrustschiessen, Bowlen, Schach – alles Mögliche wird den Kindern angeboten. Pro Juventute alleine bietet mit ihrem Ferienplausch 300 Angebote an. Die Verantwortliche Simone Keller sagt, dass die Buchungszahlen recht konstant sind. Trotzdem hätten sie in den letzten Jahren einige Änderungen vornehmen müssen: «Die Möglichkeit, dass Eltern kurzfristig für ihre Kinder buchen können, wird immer wichtiger.» Das Bedürfnis für kurzfristige Buchungen habe zugenommen. Weiter wünschten die Eltern vermehrt ganztägige Angebote. «Früher ging es bei den Ferienangeboten vor allem um spannende Erlebnisse und Neues während der Ferien. Heute werden die Angebote immer wichtiger, damit Eltern Beruf und Familie vereinbaren können», sagt Keller. Der Ferienplausch als Hort.

Die Situation in der Stadt ist etwas anders. Das Angebot steht allen von 10 bis 13 Uhr offen. Flexibilität ist daher kein Problem. Ob vor allem Kinder kommen, deren Eltern arbeiten, kann Vogler nicht beurteilen. Viele Kinder kommen aus dem Quartier. Die kleinsten oft in Begleitung der Eltern. Und dann kommen auch noch Ferienhorte, die das Angebot nutzen.

Dass die Nachfrage nach Ferienangeboten für Daheimgebliebene weiterhin gross ist, zeigen auch die Zahlen des berühmten Ferienpasses des ZVV. Knapp unter 19'000 Ferienpässe wurden jeweils in den vergangenen drei Jahren verkauft. Der ZVV hat noch keine Zahlen für dieses Jahr. Grosse Veränderungen erwartet man aber nicht.

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