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Ein Wald zum Üben für die Jäger

Jagen ist im Trend. Nun will der Zürcher Jagdverband auf dem Eschenberg in Winterthur ein Lehrrevier einrichten. Der bisherige Pächter kämpft dagegen an – mit allen Mitteln.

Jägerin im Hochsitz: Das Handwerk eines Waidmanns ist anspruchsvoll und will gelernt sein. Foto: Daniel Winkler (13 Photo)
Jägerin im Hochsitz: Das Handwerk eines Waidmanns ist anspruchsvoll und will gelernt sein. Foto: Daniel Winkler (13 Photo)

2015 war ein erfolgreiches Jagdjahr für Werner Blaser und seine vier Kollegen der Jagdgesellschaft Eschenberg: Rund 50 Rehe und 26 Wildschweine haben sie in ihrem Revier, dem 800 Hektaren grossen Eschenbergwald, erlegt. Damit haben sie die vorgegebene Abschussquote erfüllt. Doch die Freude von ­Obmann Blaser ist – gelinde gesagt – getrübt. Er regt sich fürchterlich auf. Denn die Stadt Winterthur und die kantonale Jagdverwaltung wollen ihm sein Revier wegnehmen, nächstes Jahr, wenn alle 171 Jagdreviere im Kanton Zürich neu versteigert werden. Der Eschenberg soll in Zukunft ein Lehrrevier für Jungjäger sein, betrieben von Jagd Zürich, der Dachorganisation der Zürcher Jäger.

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