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Dubiose Methoden einer Sozialfirma

Sozialhilfebezüger fühlen sich vom Verein Effekta ausgenützt. Die Stadt bricht die Zusammenarbeit ab.

Kein Rahmenvertrag: Das Sozialdepartement der Stadt Zürich hat kein Abkommen mit Effekta. Bild: Daniel Kellenberger
Kein Rahmenvertrag: Das Sozialdepartement der Stadt Zürich hat kein Abkommen mit Effekta. Bild: Daniel Kellenberger

Sozialhilfebezüger erheben schwere Vorwürfe gegen den Verein ­Effekta. Das «Dienstleistungsunternehmen für Menschen in schwierigen Situationen» soll sie ausgenützt und bei der Unterstützung zur Rückkehr in den Arbeitsmarkt völlig versagt haben.

Der erste Fall: G. ist Sozialhilfebezüger in der Stadt Zürich. Die Sozialen Dienste vermittelten ihn an Effekta. Der Geschäftsführerin Danya Rychly stellte er eine Geschäftsidee vor: das Fertigen von Rucksäcken mit integriertem Zelt. Effekta investierte daraufhin rund 20'000 Franken in Material. Andere ­Sozialhilfebezüger arbeiteten für G., schnitten Stoff zu oder nähten Ruck­säcke. Bestandteil der Geschäftsidee soll auch gewesen sein, dass G. selbst für die Integration von Sozialhilfeempfängern Prämien kassiert.

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