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Drogenexperten machen Dampf für straffreies Kiffen

Fachleute setzen beim Versuch mit reguliertem Cannabis-Verkauf auf die grossen Städte – weil der Bund zögert.

Vorbild USA: In Denver ist der Verkauf von Cannabis seit Anfang Jahr legal. Foto: Seth McConnell (Getty Images)
Vorbild USA: In Denver ist der Verkauf von Cannabis seit Anfang Jahr legal. Foto: Seth McConnell (Getty Images)

Drogen- und Gesundheits­experten haben die Debatte um die ­Legalisierung von Cannabis neu lanciert. «Die repressive Drogenpolitik ist gescheitert», erklärte Thilo Beck, Mitautor des Grundlagenberichts «Marktregulierung in der Drogenpolitik» gestern in Zürich. Gemäss dem Bericht der Nationalen Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik (NAS) hat sich der Konsum von Cannabis trotz des Verbots auf hohem Niveau gehalten. Die Abdrängung in die Illegalität habe lediglich dazu geführt, dass kriminelle Organisationen enorm viel Geld verdienten und der gehandelte Stoff mit hohen Mengen an Pestiziden und anderen Giftstoffen belastet sei, erklärten die Experten.

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