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Die freie Schulwahl befriedigt vor allem die Eltern

Der Kanton Zürich stimmt am 17. Juni über die freie Schulwahl ab. Die Initianten sagen, bei einer Annahme stiegen die Chancen von Kindern aus benachteiligten Familien. Ein Blick ins Ausland relativiert dies.

Ein Blick ins Ausland beweist: Freie Schulwahl verstärkt die Segregation in der Bevölkerung. (Bild aus einer Mädchenschule in Russland, Dezember 2011)
Ein Blick ins Ausland beweist: Freie Schulwahl verstärkt die Segregation in der Bevölkerung. (Bild aus einer Mädchenschule in Russland, Dezember 2011)
Keystone

Die Elternlobby, eine unpolitische Vereinigung von Vätern und Müttern, bemüht sich seit Jahren hartnäckig um die freie Schulwahl. In drei Kantonen (BS, TG und SG) sind sie schon gescheitert, und am 17. Juni versuchen sie es mit einer Volksinitiative auch im Kanton Zürich – wenigstens ab der 4. Klasse. In den Augen der Initianten sollen nicht mehr die Schulpflegen entscheiden, wohin ein Kind eingeteilt wird, sondern die Eltern. Zur Auswahl hätten sie alle öffentlichen und die staatlich anerkannten privaten Schulen.

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