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Der Zürichsee ist der Gubrist der Schifffahrt

Auf dem Zürichsee gibt es mehr Unfälle mit Kursschiffen als auf anderen Schweizer Seen. Nach dem Unglück von Küsnacht liegen zwei Schwerverletzte noch immer im Spital.

Das letzte und schwerste Unglück: Die Albis fährt fast ungebremst in den Steg, zehn Personen werden verletzt. Foto: Reto Oeschger
Das letzte und schwerste Unglück: Die Albis fährt fast ungebremst in den Steg, zehn Personen werden verletzt. Foto: Reto Oeschger

Elf Unfälle oder gröbere technische Pannen listet die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft seit 2005 auf. 18 Personen wurden dabei verletzt. Bloss drei Unfälle sind bei der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees bekannt. Nur sehr wenige Unfälle haben sich auch auf den anderen Schweizer Seen und Gewässern ereignet. Der letzte tödliche Unfall in der öffentlichen Schifffahrt datiert laut Untersuchungsstelle des Bundes (Sust) im Sommer 2003, als bei Oberhofen am Thunersee ein Schwimmer vom Schaufelrad des Raddampfers Blümlis­alp erfasst und tödlich verletzt wurde.

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