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Bürgermeister von Kobane wird 1. Mai-Hauptredner

Kobane – die syrische Stadt an der der türkischen Grenze, vom IS belagert, von Kurden zurückerobert. Ihr Bürgermeister kommt nun am 1. Mai nach Zürich.

Für Kurden eine Symbolfigur: Anwar Muslim, Bürgermeister von Kobane.
Für Kurden eine Symbolfigur: Anwar Muslim, Bürgermeister von Kobane.
Youtube / Cem Tekel

Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) und das 1.-Mai-Komitee haben heute ihre Hauptrednere für die 1.-Mai-Feier in Zürich bekannt gegeben: Für das Komitee spricht Anwar Muslim, Bürgermeister von Kobane in Syrien. Für Kurden ist er seit der Befreiung der Stadt eine Symbolfigur.

Mit der Einladung wolle man zeigen, dass der Kampf gegen den IS zu gewinnen sei, begründete Markus Bischoff, AL-Kantonsrat und Präsident des GBKZ, die Wahl des Hauptredners. Die Wahl von Muslim hättes sich geradezu aufgedrängt, ergänzt Luca Maggi vom 1.-Mai-Komitee. Erst Ende Januar hatten kurdische Kämpfer die Terrormiliz IS nach monatelangen Kämpfen aus der Stadt vertrieben.

Für den GBKZ ans Rednerpult stellen wird sich Giorgio Tuti, Präsident der Verkehrspersonal-Gewerkschaft SEV. Das Motto des GBKZ in diesem Jahr lautet «Soziale Gerechtigkeit statt Ausgrenzung». Das 1.-Mai-Komitee seinerzeit skandiert «No pasarán» - «Sie werden nicht durchkommen».

Schlussveranstaltung auf dem Sechseläutenplatz

Vor dem Hintergrund der Frankenkrise wollen die Gewerkschaften ein starkes Zeichen für sichere Arbeitsplätze und Löhne setzen. «Wir müssen deutlich machen, dass weitere Massnahmen zu Lasten der Arbeitnehmenden inakzeptabel sind», so Bischoff.

Die Umzugsroute führt wie schon 2014 von der Lagerstrasse über die Bahnhofstrasse und entlang des Limmatquais. Trotz Baustelle am Bellevue wird der Umzug auch in diesem Jahr auf dem Sechseläutenplatz enden. Die Route wurde von der Stadtpolizei bereits genehmigt.

(SDA)

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