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Binz-Besetzer durften wegen Irrtums gratis feiern

Die Besetzer des Binz-Areals vom letzten Sommer müssen weder für den Polizeieinsatz noch fürs Aufräumen zahlen.

Polizisten in Vollmontur umstellten das Binz-Areal am 17. Juli 2015, weil sich eine Hundertschaft eingefunden hatte, um eine Party zu feiern. (17. Juli 2015)
Polizisten in Vollmontur umstellten das Binz-Areal am 17. Juli 2015, weil sich eine Hundertschaft eingefunden hatte, um eine Party zu feiern. (17. Juli 2015)
Siggi Bucher, Keystone
Die Strassen rund um das Binz-Areal wurden von der Polizei gesperrt. Die Kosten dafür betrugen 225'000 Franken, wie man jetzt weiss. (17. Juli 2015)
Die Strassen rund um das Binz-Areal wurden von der Polizei gesperrt. Die Kosten dafür betrugen 225'000 Franken, wie man jetzt weiss. (17. Juli 2015)
20 Minuten/Leser-Reporter
Das Areal Binz war von 2006 bis 2013 über sieben Jahre eine der grössten Besetzungen der Stadt Zürich und liegt brach. (17. Juli 2015)
Das Areal Binz war von 2006 bis 2013 über sieben Jahre eine der grössten Besetzungen der Stadt Zürich und liegt brach. (17. Juli 2015)
Raimond Müller
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32'000 Franken haben die Aufräumarbeiten gekostet nach der dreitägigen Besetzung des leer stehenden Industrieareals in der Binz. Und die Kosten für die Polizeiaktion betrugen gar 225'000 Franken. Die Polizeikosten will der Stadtrat den Besetzern nicht verrechnen, weil solche Einsätze zur Grundversorgung gehörten, wie der Stadtrat kürzlich auf eine FDP-Interpellation antwortete. Auch die Räumung des Labitzke-Areals in Altstetten durch die Stadtpolizei wurde 2014 gemäss diesem Grundsatz nicht auf die Besetzer abgewälzt.

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