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Als der Böögg einen Köpfler machte

Zünfter auf Holzpferden, ein entführter Böögg und ein gefallener Bundesrat: Ums Sechseläuten ranken sich unzählige Anekdoten. Zur Einweihung des Platzes ein Rückblick auf die bisherigen Fest-Highlights.

Der Beginn der Böögg-Verbrennung: Das Sechseläuten im Kratzquartier um 1854.
Der Beginn der Böögg-Verbrennung: Das Sechseläuten im Kratzquartier um 1854.
Wikimedia Commons
Das Sechseläuten 1910: Ab 1902 haben die Zünfter den Böögg auf dem neuen Platz verbrannt – den Namen bekam er erst 1947.
Das Sechseläuten 1910: Ab 1902 haben die Zünfter den Böögg auf dem neuen Platz verbrannt – den Namen bekam er erst 1947.
Graphische Sammlung der Zentralbibliothek Zürich /
Das soll auch auf dem neuen Platz möglich sein, der am 22. April 2014 feierlich eröffnet und im Rahmen eines mehrtägigen Festes der Öffentlichkeit übergeben wird.
Das soll auch auf dem neuen Platz möglich sein, der am 22. April 2014 feierlich eröffnet und im Rahmen eines mehrtägigen Festes der Öffentlichkeit übergeben wird.
Gaetan Bally, Keystone
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Der Böögg aus der KratzDer Böögg war lange Zeit kein Unikat. In verschiedenen Quartieren der Stadt wurden rund um Tagundnachtgleiche Puppen aus Stroh und alten Fetzen verbrannt. So im frühen 19. Jahrhundert auch im Kratzquartier beim Fraumünster. Aus diesem Sechseläutenfeuer, das ein Anwohnerverein ab 1868 organisierte, entwickelte sich die heutige Verbrennung des Böögg.

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