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Staatsanwaltschaft will gegen Regierungsrätin Aeppli ermitteln

Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft beantragt beim Kantonsrat, eine Strafuntersuchung gegen die Bildungsdirektorin führen zu dürfen. Im Fall Mörgeli besteht ein Verdacht auf Amtsmissbrauch.

Stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl: Regierungsrätin Aeppli.(13. Mai 2014). (Bild: Reto Oeschger)
Stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl: Regierungsrätin Aeppli.(13. Mai 2014). (Bild: Reto Oeschger)

Die Geschäftsleitung des Zürcher Kantonsrates teilte am Donnerstagabend mit, dass die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft ein Ermächtigungsgesuch zu einer Strafuntersuchung gegen Regierungsrätin Regine Aeppli eingereicht hat. Das Gesuch stützt sich auf den Bericht der Kommission Bildung und Gesundheit des Kantonsrates zu den Abklärungen im Fall Mörgeli. Das Gesuch wird nun von der Justizkommission geprüft.

Im Bericht wurde die Vermutung geäussert, Bildungsdirektorin Aeppli habe dem damaligen Rektor der Universität Zürich die Entlassung von Museumsleiter Christoph Mörgeli befohlen. Aeppli bestreitet den Vorwurf. Sie habe den Rektor lediglich zu «entschiedenem Handeln» aufgefordert. Die Staatsanwaltschaft scheint nun aber einen konkreten Verdacht zu hegen.

Der Zürcher Regierungsrat meldete sich am Abend umgehend und sprach Aeppli sein Vertrauen aus. Zum laufenden Verfahren äusserte er sich nicht.

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