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Zürich will den toten Wolf zurück

Gentest haben die Herkunft und den Reiseweg des Wolfes nachgewiesen, der bei Schlieren von einem Zug überfahren wurde. Er ist so stark verletzt, dass er nicht ausgestellt werden kann, soll aber nach Zürich zurückkehren.

Rückkehr einer einheimischen Tierart: Neben dem Wolfsrudel im bündnerischen Calandamassiv ist auch im Wallis ein Wolfspaar unterwegs.
Rückkehr einer einheimischen Tierart: Neben dem Wolfsrudel im bündnerischen Calandamassiv ist auch im Wallis ein Wolfspaar unterwegs.
Kanton Wallis
Dieses Tier bei Bellwald im Bezirk Goms VS haben die Behörden 2013 als Wolf identifiziert.
Dieses Tier bei Bellwald im Bezirk Goms VS haben die Behörden 2013 als Wolf identifiziert.
Marco Schmidt, Keystone
Ein Überblick darüber, wo sich in der Schweiz Wölfe befinden. (F = weiblich / M = männlich)
Ein Überblick darüber, wo sich in der Schweiz Wölfe befinden. (F = weiblich / M = männlich)
Kora
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Der Wolf, der in der Nacht auf den 18. Juni in Schlieren ums Leben kam, stammt aus dem Calandagebiet bei Chur. Es war ein Welpe aus dem Wurf des Jahres 2013, der offensichtlich das dort ansässige Rudel verlassen musste und abgewandert war. Das geht aus Gentests hervor, wie die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Zürich mitteilte. Die Analysen des Genetiklabors der Universität Lausanne zeigen auch den Weg auf, den das Jungtier nahm, bevor es vom Zug getötet wurde. Der Wolf hatte am 1. Juni in Näfels (GL) und am 7. Juni in Wangen (SZ) Schafe gerissen hat.

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