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Zürcher Verwaltung will weg von Papierrechnung

Mehr als neun von zehn Rechnungen werden auf dem Papier abgewickelt. Das soll sich nun drastisch ändern.

Der Einzahlungsschein hat ausgedient.
Der Einzahlungsschein hat ausgedient.
Keystone

Der Zürcher Regierungsrat gibt allen Verwaltungseinheiten einen klaren Auftrag: Weg von der Papier-Rechnung. Ab April 2019 sollen alle verwaltungsinternen Verrechnungen papierlos abgewickelt werden. Auch bei den externen Rechnungen soll es künftig ohne Papier gehen.

Die digitale Rechnung existiert in der Zürcher Verwaltung seit Jahren – zumindest theoretisch. Denn noch immer werden in der Praxis fast alle Verrechnungen mit einer Papier-Rechnung abgewickelt. Von den rund 301'000 externen und 12'000 internen Rechnungen im Jahr 2017 waren es noch 93 Prozent. Das heisst, dass das Buchungszentrum die entsprechenden Belege zur Verarbeitung einzeln einscannen musste.

Gemäss einer Mitteilung der Regierung von heute Mittwoch liegt dies daran, dass die Verwaltungseinheiten bisher selber entscheiden konnten, ob und welche Rechnungen sie elektronisch versenden und empfangen wollten. Mit dieser Wahlfreiheit soll nun Schluss sein. Ab April sollen die verwaltungsinternen Verrechnungen papierlos erfolgen.

Papier und Porto sparen

Auch bei den externen Rechnungen soll es künftig ohne Papier gehen: Bis Anfang 2020 müssen alle Abteilungen die notwendigen Vorkehrungen treffen, damit sie Rechnungen elektronisch verarbeiten können.

Der Regierungsrat verspricht sich davon einen umweltfreundlicheren und günstigeren Rechnungsverkehr. Papierbeschaffung, Druck, Verpackung und Porto könnten eingespart werden. Der interne Verarbeitungsaufwand könne so um bis zu drei Franken pro Beleg sinken. Die Kosten würden so halbiert.

Diese Ausweitung des elektronischen Rechnungsaustausches ist eines von 28 Projekten, die sich der Regierungsrat in seiner Digitalstrategie für die Verwaltung vorgenommen hat.

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