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Winterthur will Hochschule nicht mehr mitfinanzieren

Die finanziell angeschlagene Stadt spart bei der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. Sie hat vor, dieser ab 2016 keinen Standortbeitrag mehr zu zahlen.

Über die Jahre immer weniger Unterstützung von der Stadt: Die ZHAW in Winterthur, hier der Sitz der School of Management.
Über die Jahre immer weniger Unterstützung von der Stadt: Die ZHAW in Winterthur, hier der Sitz der School of Management.
Gaetan Bally, Keystone

Es ist noch nicht sehr lange her, da bekam die Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) von der Stadt Winterthur jährlich einen Standortbeitrag von fast 300'000 Franken. Inzwischen fliesst das Geld immer spärlicher: Vor knapp zehn Jahren wurde der Betrag wegen eines Sparprogramms bereits halbiert. Nun hat die Stadt angesichts ihrer finanziellen Probleme vor, ihn von 150 000 Franken auf 50 000 Franken zu kürzen und ab 2016 ganz aufzuheben.

Beim Standortbeitrag an die ZHAW handle es sich um einen freiwilligen Beitrag der Bildungsstadt an eine Bildungsinstitution, argumentiert das Departement Schule und Sport in einer Mitteilung. Die Stadt sei aufgrund des kantonalen Finanzausgleichs aber verpflichtet, ihre finanziellen Mittel in erster Linie für gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben zu verwenden.

Die Städte Zürich und Wädenswil, die ebenfalls Departemente und Institute der ZHAW beherbergen, zahlen gemäss der Mitteilung keine solchen Standortbeiträge. Eine weitere Unterstützung sei daher in Winterthur nicht zu rechtfertigen.

(SDA)

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