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Wie die BVK mit einer einzigen Investition 91 Millionen verlor

Heute Mittwoch beginnen die Prozesse im Korruptionsfall der kantonalen Pensionskasse BVK. Neben der strafrechtlichen Verfolgung der Haupttäter stellt sich die Frage der Verantwortlichkeit.

Sanierung mittels risikoreicher Strategie umgehen: Wer ist für die BVK-Misere verantwortlich?
Sanierung mittels risikoreicher Strategie umgehen: Wer ist für die BVK-Misere verantwortlich?
Keystone

Vor Gericht steht heute Urs Schwegler (Name geändert), Mitinhaber der DL Investment AG. Diese Gesellschaft bekam von der BVK Vermögensverwaltungsaufträge zur Bewirtschaftung von sogenannten alternativen Anlagen, das heisst Investitionen in Hedgefonds und Ähnliches. Schwegler hat zugegeben, für diese Tätigkeit, neben den offiziell abgemachten Entschädigungen, knapp 3 Millionen Franken illegale Zahlungen erhalten zu haben. In der Fachsprache sind das Retrozessionen. Das Geld kassierte Schwegler vor allem für Investitionen, die bereits bestanden. Total ging es um eine Milliardensumme, Schweglers Firma hat damit mit wenig Aufwand auch legal Millionen kassiert.

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