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Wer für den Stau am Gubrist bezahlt

Der Besitzer jenes LKW, der heute die A 1 blockierte, muss zwar die Kosten fürs Aufräumen tragen. Schadenersatzforderungen von indirekt Betroffenen kämen hingegen überraschend.

Verpasste Termine, geplatzte Aufträge: Der Verkehr auf der A 1 Richtung Bern stockte.
Verpasste Termine, geplatzte Aufträge: Der Verkehr auf der A 1 Richtung Bern stockte.
Steffen Schmidt, Keystone

Eine Wagenladung Sojabohnen kostet etwa 6000 Franken – es sei denn, man kippt sie frühmorgens in den Gubristtunnel und blockiert damit während Stunden den Verkehr auf der A 1, wie heute geschehen. Dann wird es teurer, für alle Beteiligten.

Die Schäden an der Tunneldecke sind zwar überschaubar, aber die Aufräumarbeiten waren aufwendig, weil die zerdrückten Bohnen die Fahrbahn zur Rutschbahn machten. Der Strassenunterhaltsdienst des Kantons bekam das ölige Mus mit regulären Putzwagen und Hochdruckreinigern nicht aus dem Asphalt, daher musste eine Spezialfirma mit schwererem Gerät ans Werk.

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