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Verloren im Vorortsidyll

Mit einem Neubauquartier für 1500 Menschen hat die Stadt Adliswil gute Steuerzahler angelockt. Doch die Bewohner fühlen sich oft im Stich gelassen.

Das sagen der Architekturkritiker ­Caspar Schärer und die Anwohnerin Andrea Wyler zum Dietlimoos. Video: Sabina Bobst

Schon in den 60er-Jahren hatte die Stadt Adliswil Grosses vor mit ihren brachliegenden Ried- und Wiesenflächen. Unter dem Namen «Jolieville» wollte man zwischen Adliswil und Zürich eine moderne Satellitenstadt für 10'000 Menschen bauen. Die euphorischen Pläne wurden später zurückgestutzt. Doch die Idee blieb. «Die Bewohner von Adliswil wurden immer älter, die Stadt kämpfte mit Defiziten», sagt der heutige Stadtpräsident Harald Huber. «Mit der Überbauung des Gebiets Dietlimoos-Grüt wollte man Wohnraum für mittlere und höhere Einkommensschichten schaffen. Damit sollte das Steueraufkommen verbessert werden.»

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