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SVP-Nationalrat Martin Haab soll oberster Zürcher Bauer werden

Der Zürcher Bauernverband plant eine Rochade an der Spitze: Der 57-jährige Martin Haab soll den 66-jährigen Hans Frei ablösen.

Präsidiert – so die Delegierten wollen – bald den Zürcher Bauernverband: Milchbauer Martin Haab (SVP) aus Mettmenstetten. Foto: pd
Präsidiert – so die Delegierten wollen – bald den Zürcher Bauernverband: Milchbauer Martin Haab (SVP) aus Mettmenstetten. Foto: pd

Martin Haab aus Mettmenstetten soll oberster Zürcher Bauer werden. Der Vorstand des Zürcher Bauernverbandes (ZBV) hat den 57-Jährigen SVP-Nationalrat als Nachfolger des abtretenden Präsidenten Hans Frei nominiert. Die Delegierten entscheiden am 1. April 2020.

Für den Vorstand des Bauernverbandes ist Haab «die ideale Nachfolge», wie er am Freitag mitteilte. Als praktizierender Landwirt kenne er die Herausforderungen der Basis. Zudem kenne Haab den ZBV von innen als auch von aussen und sei hervorragend vernetzt.

140 Milchkühe, sieben Enkel

Seit 2005 sitzt Haab selber im Vorstand des ZBV, seit 2008 ist er im Ausschuss. Der Milchbauer reagierte bereits im Hinblick auf sein mögliches neues Amt und trat per Ende Jahr als Präsident der Milchbauernorganisation BIG-M und aus der Schaukommission zurück.

Der Meisterlandwirt will seinen Betrieb mit 140 Kühen laut ZBV demnächst an seinen Sohn Dominic übergeben. Haab hat zwei Kinder und sieben Enkel. Er war von 2011 bis 2019 Kantonsrat. Seit Sommer diesen Jahres sitzt er im Nationalrat. Er rückte für Natalie Rickli nach, die in den Regierungsrat gewählt wurde.

SDA/lop

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