Zum Hauptinhalt springen

So weit der Gasballon ihn trägt

Walter Gschwendtner startet in Ebnat-Kappel am prestigeträchtigsten Ballonrennen der Welt, dem Gordon Bennett 2012. Wo er landen wird, weiss er nicht – möglichst weit weg, hofft er.

«Der höchste Genuss für jeden Gasballonpiloten»: Den Weidekorb, sein Zuhause in der Luft, hat Walter Gschwendtner bereits verpackt.
«Der höchste Genuss für jeden Gasballonpiloten»: Den Weidekorb, sein Zuhause in der Luft, hat Walter Gschwendtner bereits verpackt.
Reto Oeschger

Ballon und Weidenkorb sind verpackt, 500 Kilogramm Sand abgefüllt, Walter und Edith Gschwendtner nervös. Heute starten die Hinwiler von Ebnat-Kappel aus zur prestigeträchtigsten Ballonsportveranstaltung der Welt, dem Gordon Bennett 2012. Er in der Luft, sie fährt ihm am Boden nach. Nach dem Start wird Walter Gschwendtner seine Wanderschuhe gegen Lammfellfinken tauschen. Schliesslich will er sich für möglichst lange Zeit im Weidenkorb wie zu Hause fühlen. Das Rennen gewinnt, wer den Gasballon möglichst weit vom Startplatz – Luftlinie gemessen – zur Landung bringt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.