Zum Hauptinhalt springen

So viel darf ein «Carlos» kosten

Eine Verbrecherkarriere kostet die Allgemeinheit Millionen. Deshalb lohnen sich selbst teuerste Therapieprogramme.

Blick durch die Zellentür: Untherapierte Straftäter kommen die Allgemeinheit teurer zu stehen.
Blick durch die Zellentür: Untherapierte Straftäter kommen die Allgemeinheit teurer zu stehen.
Gaëtan Bally, Keystone
1 / 1

Die ganze Schweiz diskutiert derzeit die Summe von 29'000 Franken. So viel kosten monatlich die Massnahmen, mit denen die Zürcher Jugendanwaltschaft den 17-jährigen Gewalttäter Carlos (Name geändert) zu sozialisieren hofft. Mit seiner Multisystemischen Therapie (MST) in Kombination mit Familientherapie (FT) liege der kriminelle Jugendliche der Allgemeinheit zu sehr auf der Tasche, wird allenthalben moniert. 41/2-Zimmer-Wohnung, Thaibox-Training und Rund-um-die-Uhr-Betreuung minderten das Verständnis der Öffentlichkeit für den Umstand, dass Jugendliche Straftäter therapiert werden müssten. Am Schluss steht die obligate Frage: «Wie viel darf ein jugendlicher Straftäter kosten?»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.