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Revoluzzer-WGs werden salonfähig

Anfang der 80er-Jahre suchten junge Revolutionäre nach neuen Wohnformen. Heute sympathisieren auch «Normalos» mit Gross-WGs und Clusterwohnungen.

Bilder vom jüngsten Kraftwerk-Wohnprojekt, Kraftwerk 4, auf dem Zwicky-Areal in Wallisellen-Dübendorf. Foto: Thomas Egli
Bilder vom jüngsten Kraftwerk-Wohnprojekt, Kraftwerk 4, auf dem Zwicky-Areal in Wallisellen-Dübendorf. Foto: Thomas Egli

«Wo, wo, Wohnige», skandierten Demonstranten in den 80er-Jahren. Ihr Kampf um bezahlbare Wohnungen mündete oft in der Besetzung leer stehender Häuser. In den erkämpften Freiräumen wollten die Revoluzzer nicht nur anders wohnen, sondern auch anders leben. Sie experimentierten mit WGs, Gemeinschaftsräumen, «Volxküchen», Kultur, gemeinsamem Eigentum und gemeinschaftlicher Versorgung. Die Häuser wurden meistens geräumt und abgerissen, die Ideen und Bedürfnisse blieben und suchten sich neue Formen.

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