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Nachtschwester bestreitet die Tat

Vor dem Bezirksgericht Horgen stehen zwei Frauen. Sie sollen eine Pensionärin eines Alterszentrums in Kilchberg getötet und beraubt haben. Die ehemaligen Freundinnen sind heute Feindinnen.

Stehen seit gestern wegen Raubmordes vor Gericht: Die 30-jährige Nachtschwester (vorne) und die 26-jährige Kioskverkäuferin. Illustration: Julia Kuster
Stehen seit gestern wegen Raubmordes vor Gericht: Die 30-jährige Nachtschwester (vorne) und die 26-jährige Kioskverkäuferin. Illustration: Julia Kuster

Gross, athletisch, selbstbewusst und stoisch die eine – klein, korpulent, emotional und von Weinkrämpfen geschüttelt die andere. Der Gegensatz der beiden Frauen, die seit gestern wegen Raubmordes vor dem Bezirksgericht Horgen stehen, ist gross. Nicht nur, was ihr Aussehen und Auftreten betrifft, sondern auch hinsichtlich ihrer Aussagen. Die 30-jährige Fachangestellte Gesundheit streitet die Tat rundum ab, die 26-jährige Kioskverkäuferin ist vollumfänglich geständig. Vor Gericht würdigten sich die beiden ehemals guten Freundinnen keines Blickes.

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