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Krebssterben nach Gewässerverschmutzung

Mehrere hundert Krebse sind wegen Giftstoffen in Embrach verendet. Den Fischen machte die Verunreinigung nichts aus.

Wegen einer Gewässerverschmutzung sind am Mittwochmorgen in Embrach hunderte einheimische Edelkrebse verendet. Nach ersten Erkenntnissen dürfte die Verunreinigung in den vergangenen Tagen im Zentrum von Embrach verursacht und via Meteorwasser in den Wildbach gelangt sein.

Kurz nach 9.30 Uhr entdeckte der Fischereiaufseher nach einem Hinweis aus der Bevölkerung im Wildbach mehrere tote Edelkrebse. Er informierte umgehend die Kantonspolizei, wie diese mitteilte. Auf einer Strecke von rund zwei Kilometern entdeckten Fachleute mehrere hundert tote Krebse.

Erste Abklärungen deuten daraufhin, dass das Wasser mit einer noch unbekannten Form von Pestiziden oder Herbiziden verunreinigt wurde und die empfindlichen Edelkrebse daran zu Grunde gegangen sind. Auf Fische hat die Verschmutzung keinen Einfluss. Die toten Krebse werden nun geborgen. Die genauen Hintergründe der Gewässerverschmutzung werden durch die Kantonspolizei Zürich abgeklärt.

SDA/pia

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