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Können sich Schulen dreiköpfige Latein-Klassen überhaupt leisten?

Zürcher Gymnasien bieten weiterhin antike Sprachen an, obwohl das Interesse daran sehr gering ist. Das Angebot sollte überdacht werden, fordert ein Pädagoge.

Sollen die Kantonsschulen ihr Profilangebot anpassen? Lateinunterricht am Gymnasium in Solothurn. Foto: Christian Beutler (Keystone)
Sollen die Kantonsschulen ihr Profilangebot anpassen? Lateinunterricht am Gymnasium in Solothurn. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Wenn sich die Klasse 3a der Kantonsschule Uster zum Lateinunterricht trifft, sind die Schülerinnen und Schüler zu dritt – falls niemand krankheitshalber ausfällt. Hier wird Latein also in fast schon familiärem Rahmen vermittelt. Auch in der vierten, fünften und sechsten Klasse sind die Schülerzahlen nur wenig grösser. Im Schnitt entscheiden sich in Uster jährlich 4 Gymnasiasten dafür, nach dem obligatorischen Unterricht in den ersten beiden Jahren weiterhin Latein zu lernen.

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