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«Huren-Heiko» erscheint erstmals vor Gericht

Der deutsche Vermittler von elf Prostituierten-Wohnungen in Zürich blitzte vor dem Obergericht ab.

Wurde gebüsst: der als «Huren-Heiko» bekannt gewordene Deutsche.

Wurde gebüsst: der als «Huren-Heiko» bekannt gewordene Deutsche.

(Bild: 20 Minuten)

Thomas Hasler@thas_on_air

Er ist kein Phantom, der Mann, der es bisher vorzog, sich der Öffentlichkeit zu entziehen, statt sich vor Gericht gegen einen seiner Meinung nach ungerechtfertigten Strafbefehl und die damit verbundene Busse von 9000 Franken persönlich zu wehren.

Die Busse hatte er kassiert, weil er in der Stadt Zürich an elf verschiedenen Orten Familienwohnungen gemietet und sie dann an Prostituierte untervermietet hatte, ohne dafür die benötigten Bewilligungen einzuholen.

Erstmals «einigermassen geständig»

So zeigte sich der 48-jährige Deutsche am Montag vor dem Zürcher Obergericht. Musste er wohl oder übel auch. Denn nachdem er damals kurz vor Beginn der Verhandlung vor dem Bezirksgericht Zürich seinen Verteidigers seines Amtes enthoben und keinen neuen engagiert hatte, musste er seine Sache selber vertreten.

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