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Hier kriegt jeder ein Bett

Trotz Alterung und Bevölkerungszuwachs: Wer im Kanton Zürich ins Spital muss, kann auch in Zukunft mit einem freien Bett rechnen.

18 Prozent mehr Patienten erwartet der Kanton bis 2015: neues Bettenhaus im Stadtspital Triemli.
18 Prozent mehr Patienten erwartet der Kanton bis 2015: neues Bettenhaus im Stadtspital Triemli.
Sophie Stieger

Investieren die Zürcher Spitäler zu viel oder zu wenig in ihre Infrastruktur? Wird es in Zukunft zu viele oder zu wenige Betten auf dem «Spitalplatz Zürich» geben? Besteht in den nächsten zehn Jahren eher die Gefahr von Überkapazitäten oder einer Unterversorgung?

Diesen Fragen ist die Gesundheitsdirektion im Bericht zur Zürcher Gesundheitsversorgung 2016 nachgegangen. Er wurde heute Freitag veröffentlicht. Darin wird das von den Spitälern geplante Leistungsangebot mit dem zukünftig benötigten Bedarf verglichen.

Weder Unter- noch Überangebot

Die Antwort fällt beruhigend aus. Denn das von den Spitälern bis ins Jahr 2025 geplante Angebot entspricht dem gemäss Prognose der Gesundheitsdirektion in Zukunft benötigten zusätzlichen Leistungsangebot.

Werden die Planungen von den Spitälern in dem heute von ihnen vorgesehenen Umfang umgesetzt, ist in zehn Jahren insgesamt im Kanton Zürich «weder mit einem Unterangebot noch mit einem Überangebot zu rechnen», schreibt die Gesundheitsdirektion.

18 Prozent mehr stationäre Patienten

Die Spitäler im Kanton Zürich werden im Jahr 2025 aufgrund der demografischen Alterung der Bevölkerung und unter Berücksichtigung der wachsenden Zahl von Patientinnen und Patienten aus anderen Kantonen gemäss der Prognose der Gesundheitsdirektion rund 42'000 (18 Prozent) zusätzliche Patientinnen und Patienten behandeln.

Um diese versorgen zu können, geht die Gesundheitsdirektion in ihrem Prognosemodell von einem zusätzlichen Bedarf von 200 bis 600 stationären Betten aus. Die Spitäler planen laut eigenen Aussagen, die Zahl der Betten von heute rund 4500 auf knapp 5000 zu steigern. Sie bewegen sich damit also in dem prognostizierten Bereich.

Beliebte Zürcher Spitäler

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass 95 Prozent aller Zürcherinnen und Zürcher, die einen stationären Aufenthalt benötigen, ein Zürcher Spital wählen. Zudem lassen sich immer mehr Patienten aus anderen Kantonen im Kanton Zürich stationär behandeln.

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