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Fussballchef Schifferle soll sich bereichert haben

Heinrich Schifferle ist von seinem ehemaligen Arbeitgeber Siska wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Bereicherung angezeigt worden. Der Swiss-Football-League-Präsident weist die Vorwürfe zurück.

Wurde fristlos entlassen: Heinrich Schifferle, Ex-Geschäftsführer der Siska Heuberger Holding AG und amtierender Präsident der Swiss Football League.
Wurde fristlos entlassen: Heinrich Schifferle, Ex-Geschäftsführer der Siska Heuberger Holding AG und amtierender Präsident der Swiss Football League.
Keystone

Der Streit schwelt schon seit dem Frühling, jetzt ist er medial eskaliert. Heinrich Schifferle, fristlos entlassener Geschäftsführer der Winterthurer Siska Heuberger Holding und im Nebenamt Präsident der Swiss Football League, fuhr in einem Interview im «Blick» am Donnerstag schweres Geschütz gegen die Siska auf: Ihm sei im Mai dieses Jahres zu Unrecht gekündigt worden; der Vorwurf, es sei zu Unregelmässigkeiten in der Geschäftsführung gekommen, sei haltlos. Einziges Ziel sei es gewesen, ihn um seine vertraglich festgelegte Abfindung zu bringen. Die Siska ihrerseits reagierte umgehend mit einer Medienmitteilung: Es gebe zahlreiche Indizien, dass Schifferle sich der ungetreuen Geschäftsführung und der Bereicherung schuldig gemacht habe. Man habe gegen ihn Anzeige erststattet. Unter anderem habe er sich einen Aston Martin und Umbauten an seinem Haus für über eine halbe Million Franken auf Geschäftskosten geleistet. Familienmitglieder hätten Gratis-Mietverträge für Räume in Siska-Liegenschaften erhalten.

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